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Praxisbeispiele

Erfolgreich umgesetzte Sanierungsprojekte

Auf dieser Seite zeige ich Ihnen konkrete Einblicke in echte Sanierungsvorhaben aus der Praxis. Jedes Gebäude bringt eigene Herausforderungen mit sich – ob veraltete Anlagentechnik, hoher Energiebedarf oder komplexe Förder- und Gesetzesbedingungen. Erfahren Sie hier, wie durch maßgeschneiderte Energieberatung, individuell abgestimmte Sanierungsfahrpläne (iSFP) und fachgerechte Baubegleitung nachhaltige und zukunftssichere Ergebnisse erzielt werden.

Mehrfamilienhaus

Referenzprojekt 1: Sanierung kleines Mehrfamilienhaus mit dem Ziel, monatliche Betriebskosten zu reduzieren

Ort: Düsseldorf & Umgebung Baujahr: ca. 1950 Maßnahme: Lösung für Photovoltaikpflicht bei Dachsanierung

Ausgangslage: Das Gebäude ist sehr alt und hat in den letzten Jahrzehnten keine energetischen Sanierungen erfahren. Es besteht aus drei Wohneinheiten und wird über eine alte zentrale Ölheizung der Haupthäuser mit Wärme versorgt. Die Außenwände sind ungedämmt, das Dach ist ungedämmt und eine Kellerdeckendämmung fehlt gänzlich. Die Fenster wurden nur teilweise modernisiert und auch die Haustüren sind veraltet – das Haus steht energetisch nicht wirklich gut da.

Der erstellte Sanierungsfahrplan enthielt die typischen Maßnahmen wie Fassadendämmung, Erneuerung der Fenster sowie Dachdeckendämmung. Aufgrund der besonderen Konstellation mit Haupt- und Hinterhäusern, die in einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen sind, konnte an der Heizungsanlage selbst jedoch nichts verändert werden. Daher musste über den Tellerrand hinaus nach pragmatischen Lösungen gesucht werden.

Umsetzung: Umgesetzt wird eine Erneuerung des Daches inklusive einer leistungsfähigen Dachdeckendämmung. Hier sieht das Gesetz seit 2026 vor, dass im Rahmen einer Dachsanierung ein Photovoltaikanteil von mindestens 30 % oder eine PV-Leistung von 4 kWp berücksichtigt werden muss. Da die Elektroinfrastruktur des alten Mehrfamilienhauses veraltet ist, hätte eine klassische Großanlage extrem hohe und unwirtschaftliche Umbaukosten verursacht.

Gemeinsam wurde eine clevere Alternative entwickelt: Es werden zwei Kleinkraftwerke à 2.000 Watt installiert, die über reguläre Steckdosen direkt an das bestehende Hausnetz angeschlossen werden. Damit wird die gesetzliche Photovoltaikpflicht kosteneffizient und ohne Umbau der Hauptverteilung erfüllt.

Zusätzlich wurden die bereits vorhandenen Klimageräte in der Dachgeschosswohnung optimiert: In den Übergangsmonaten, in denen es kühl ist, aber die Sonne scheint, können diese nun direkt über den eigens erzeugten PV-Strom betrieben werden, um Heizenergie einzusparen. Neben diesen Sonderlösungen werden im Rahmen des iSFP auch die Haustüren erneuert.

Referenzprojekt 1 - Vorher Vorher
Referenzprojekt 1 - Nachher Nachher
Erfüllt
Photovoltaikpflicht
Reduziert
Betriebskosten
Deutlich erhöht
Wärmedämmung
Nächster Schritt

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