Antworten rund um Energieberatung, individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), Energieausweis, Förderung und den Ablauf einer Beratung.
Eine Energieberatung ist eine professionelle Analyse Ihres Gebäudes, um energetische Schwachstellen aufzudecken. Dabei werden Heizung, Dämmung, Fenster und Dach bewertet, um Ihnen aufzuzeigen, wie Sie Energie und Kosten sparen können.
In den meisten Fällen ist sie freiwillig. Allerdings gibt es Ausnahmen: Bei Eigentümerwechsel (Kauf/Erbe) von Ein- und Zweifamilienhäusern besteht oft die Pflicht zu einem informatorischen Gespräch. Auch bei der Beantragung bestimmter Fördermittel ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten zwingend.
Ich berate primär Eigentümer von Wohngebäuden, also Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Bestandsgebäude aus den 80er-Jahren oder jüngere Immobilien handelt, die energetisch optimiert werden sollen.
Der Vor-Ort-Termin zur Datenaufnahme dauert in der Regel etwa 2 bis 3 Stunden. Die Dauer hängt stark von der Größe und Komplexität Ihres Gebäudes sowie den vorhandenen Unterlagen ab.
Ja, bei der Energieberatung & Analyse ist eine rein digitale Beratung möglich, wenn Sie die Unterlagen vorab bereitstellen – dann entfallen auch die Fahrtkosten. Für den iSFP ist ein Vor-Ort-Termin erforderlich, da die Gebäudehülle persönlich begangen werden muss.
Ein iSFP zeigt Ihnen übersichtlich und Schritt für Schritt auf, wie Sie Ihr Gebäude energetisch verbessern können. Er enthält aufeinander abgestimmte Maßnahmen, berechnet Einsparpotenziale und gibt einen Überblick über Kosten und mögliche Förderungen. Mehr dazu auf der iSFP-Seite.
Ja, ich stelle sowohl bedarfsbasierte als auch verbrauchsbasierte Energieausweise für Wohngebäude aus. Welcher Ausweis für Ihr Gebäude gesetzlich vorgeschrieben oder sinnvoll ist, kläre ich gerne vorab.
Ja. Um sicherzustellen, dass die geplanten Maßnahmen auch fachgerecht und förderkonform umgesetzt werden, übernehme ich das Fördermittelmanagement & die Baubegleitung. Diese ist bei vielen Förderprogrammen sogar vorgeschrieben und wird staatlich bezuschusst.
Absolut. Ich prüfe, welche Förderungen (BAFA, KfW) für Ihr Projekt infrage kommen, erstelle die notwendigen technischen Bestätigungen (TPB/TPN bei der BAFA bzw. BzA/BnD bei der KfW) und unterstütze Sie beim gesamten Antragsprozess.
Die Energieberatung & Analyse ist eine unkomplizierte Ersteinschätzung für 100 €, ideal bei einzelnen Fragen. Der iSFP ist die vollständige, BAFA-geförderte Sanierungsstrategie mit Förderbonus. Entscheiden Sie sich später für den iSFP, wird der Betrag der Ersteinschätzung vollständig angerechnet.
Ja. Dafür biete ich eine eigene WEG-Beratung & Mediation an, in der ich Eigentümern und Verwaltung das Thema energetische Sanierung neutral erkläre und bei Uneinigkeit schlichte. Für WEGs zahlt die BAFA zudem einen Sonderbonus von 250 €, wenn ich den iSFP in der Eigentümerversammlung persönlich präsentiere und erläutere.
Nach Ihrer Kontaktaufnahme klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch Ihre Ziele. Dann folgt der Vor-Ort-Termin zur Datenaufnahme. Anschließend berechne ich den Ist-Zustand und entwickle Sanierungskonzepte, die ich Ihnen in einem Abschlussgespräch präsentiere.
Nach dem Vor-Ort-Termin und der Bereitstellung aller notwendigen Unterlagen benötige ich in der Regel 2 bis 4 Wochen, um den detaillierten Bericht bzw. den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) zu erstellen.
Es ist sehr hilfreich, wenn Sie vorab Baupläne, Grundrisse, Schornsteinfegerprotokolle sowie die letzten Energie- und Heizkostenabrechnungen bereitlegen. Je mehr Daten vorliegen, desto präziser wird die Beratung.
Ich versuche stets, mich nach Ihren Terminwünschen zu richten. Nach vorheriger Absprache sind Vor-Ort-Termine auch am späten Nachmittag oder vereinzelt am Wochenende möglich.
Grundsätzlich berate ich in ganz Nordrhein-Westfalen und ganz Niedersachsen, mit Schwerpunkt im Umkreis von rund 75 km um Düsseldorf und Oldenburg. Details zu meinem Einsatzgebiet finden Sie auf der Einsatzgebiete-Seite.
Die Kosten variieren je nach Gebäudegröße, Leistungsumfang (z. B. iSFP vs. kurze Beratung) und dem Aufwand der Datenaufnahme. Gerne erstelle ich Ihnen nach einem kurzen Erstgespräch ein verbindliches, faires Angebot.
Ja! Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst die Energieberatung für Wohngebäude (EBW) in Form des iSFP mit 50 % des Beraterhonorars, gedeckelt auf max. 650 € (Ein-/Zweifamilienhaus) bzw. 850 € (ab 3 Wohneinheiten). Ich kümmere mich um den Förderantrag für die Beratung.
Die Amortisationszeit hängt stark von den umgesetzten Maßnahmen, den aktuellen Energiepreisen und den genutzten Fördermitteln ab. In meinem Beratungsbericht rechne ich Ihnen die Wirtschaftlichkeit jeder Maßnahme detailliert vor.
Ja, für standardisierte Leistungen wie den Energieausweis oder den iSFP biete ich nach Sichtung der Basisdaten Festpreise an. So haben Sie von Anfang an volle Kostentransparenz ohne versteckte Zusatzkosten.
Innerhalb eines Radius von 25 km berechne ich keine Fahrtkosten. Darüber hinaus gelten gestaffelte Pauschalen, die sowohl die Fahrzeugkosten als auch die Fahrzeit abdecken. Details finden Sie auf der jeweiligen Leistungsseite.
Ja, ich bin in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes (dena) für Förderprogramme des Bundes (BAFA und KfW) eingetragen. Nur diese Listung berechtigt zur Beantragung von staatlichen Fördermitteln.
Selbstverständlich. Eine Sanierung ist oft ein längerer Prozess. Ich stehe Ihnen als Ansprechpartner weiterhin zur Seite, insbesondere wenn es im Nachgang zu Detailfragen mit Handwerkern kommt.
Als zertifizierter Energieberater verfüge ich über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung. Ich arbeite mit größter Sorgfalt nach den gültigen Normen. Bei nachweisbaren Fehlern meinerseits greift selbstverständlich meine Haftung.
Ein Energiebedarfsausweis ist gesetzlich 10 Jahre gültig. Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) hat in Bezug auf den 5 % iSFP-Bonus für Fördermittel eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine klassische Außendämmung häufig nicht genehmigungsfähig. Ich plane in solchen Fällen eine bauphysikalisch korrekte, schimmelfreie Innendämmung – eine Spezialisierung, die in meinem Einsatzgebiet häufiger gefragt ist als anderswo.
Da ich die Anträge mit größter Sorgfalt und nach aktuellem Förderstand erstelle, ist eine Ablehnung die Ausnahme. Sollte es dennoch zu Rückfragen der Fördergeber kommen, kläre ich diese für Sie und passe den Antrag entsprechend an.